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| Gedicht des Monats |
| Ein Ton erklingt, grausam schön
Zu Tränen gerührt strauchle ich – finde keinen Halt
Eisiger Wind dringt in meine Augen
Blendet mich, zerreißt mich
Ich falle ins Bodenlose
Tiefer, hinein in die Schwärze
Sie umschließt freudig mein Herz
Verschlingt mich, erdrückt mich
Dornen streifen meine Haut
Ungebremst, hart wie Stahl und doch so weich
Einsamkeit kettet mich an, lässt mich nicht mehr gehen
Endlich sehe ich Grund in meinem Verlies
Der Boden zum Greifen nah und dann…
Stille, süße Wärme empfängt mich, lässt mich nie mehr alleine.
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